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Wie du dein iphone 15‑akku in sieben schritten deutlich länger nutzt, ohne performance zu verlieren

Wie du dein iphone 15‑akku in sieben schritten deutlich länger nutzt, ohne performance zu verlieren

Als technische Autorin bei Ptokax bekomme ich oft die gleiche Frage: Wie kann ich die Akkulaufzeit meines iPhone 15 deutlich verlängern, ohne dabei an Performance zu verlieren? Ich habe mein iPhone mehrere Wochen intensiv getestet und verschiedene Einstellungen, Apps und Gewohnheiten angepasst. Hier teile ich mit dir sieben praxiserprobte Schritte, die spürbar mehr Laufzeit bringen — ohne dass dein Gerät langsamer oder weniger zuverlässig wird.

Verstehe zuerst: Akkugesundheit statt kurzfristige Tricks

Bevor wir in die konkreten Maßnahmen einsteigen, ein kurzer Hinweis: Kurzfristige Tricks wie ständiges Aktivieren des Energiesparmodus können zwar die Laufzeit kurzfristig verlängern, wirken sich aber nicht auf die langfristige Akkugesundheit aus. Mir ist wichtig, dass du nicht nur heute länger durchhältst, sondern dein iPhone 15 auch nach Monaten noch eine gute Kapazität hat. Schau dafür in Einstellungen > Batterie > Batteriezustand — Apple zeigt dort die maximale Kapazität in Prozent an. Viele meiner Tipps zielen darauf ab, Ladezyklen zu reduzieren und hohe Wärmebelastung zu vermeiden.

Schritt: Bildschirm hell und effizient steuern

Der Bildschirm ist der größte Stromfresser. Auf dem iPhone 15 (besonders bei den Pro-Modellen mit ProMotion) lohnt es sich, die Leuchtkraft und Bildwiederholrate intelligent zu managen:

  • Aktiviere True Tone und lasse die automatische Helligkeit an — iOS passt so die Anzeige meist effizienter an die Umgebung an.
  • Reduziere die maximale Helligkeit manuell, wenn du in Innenräumen bist. Bei mir reichten oft 40–60 % statt 80–100 %; das ist komfortabel und spart viel Energie.
  • Beim iPhone 15 Pro hilft ProMotion: iOS regelt die Bildwiederholrate dynamisch. Wenn du besonders viel Akkulaufzeit brauchst, kannst du die adaptive Bildwiederholrate in den Anzeigeeinstellungen im Auge behalten und gegebenenfalls den Energiesparmodus kurz aktivieren (siehe später), um auf 60 Hz zu wechseln.
  • Schritt: Hintergrundaktivitäten gezielt begrenzen

    Viele Apps laufen im Hintergrund und aktualisieren Inhalte oder nutzen Standortdienste. Das summiert sich. Ich prüfe regelmäßig:

  • Hintergrundaktualisierung (Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung): Für Social‑Media‑Apps oder News‑Apps schalte ich sie aus; für wichtige Apps (z. B. Navigations-Apps) lasse ich sie an.
  • Ortungsdienste (Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste): Viele Apps benötigen keine permanente Ortung. Ich stelle oft auf „Beim Verwenden der App“ oder „Nie“ um.
  • Push‑Benachrichtigungen: Weniger ist mehr. Ich deaktiviere Push für Apps, die nicht zeitkritisch sind (z. B. Shopping‑Apps).
  • Schritt: Ladeverhalten optimieren

    Richtiges Laden ist essentiell für die langfristige Akkugesundheit:

  • Nutze wenn möglich das optimierte Laden (Einstellungen > Batterie > Batteriezustand > Optimiertes Laden aktivieren). iOS lernt so deinen Tagesablauf und lädt über 80 % erst kurz vor dem üblichen Nutzungszeitpunkt voll, was Ladezyklen reduziert.
  • Vermeide häufiges Laden auf 100 % und intensive Nutzung während des Ladens — das erzeugt Wärme. Wärme ist einer der größten Feinde der Batterie.
  • Ich empfehle originale oder zertifizierte Ladegeräte (Apple, Anker, Belkin). Schnellladefunktionen sind praktisch, aber wenn du nicht in Eile bist, lade langsamer, um die Batterie zu schonen.
  • Schritt: Energiesparen intelligent einsetzen

    Der Energiesparmodus ist ein starkes Werkzeug, das viele Hintergrundaufgaben drosselt, ohne die Kern-Performance zu reduzieren:

  • Ich aktiviere ihn situativ — z. B. wenn ich weiß, dass ich lange unterwegs bin. Er reduziert Dinge wie E-Mail‑Hintergrundaktualisierung, visuelle Effekte und automatische Downloads.
  • Du kannst den Energiesparmodus auch automatisieren (Kurzbefehle-App) — z. B. bei Unterschreiten von 40 % oder zu bestimmten Uhrzeiten.
  • Schritt: Apps und Systempflege

    Ein sauberes System läuft effizienter:

  • Schließe nicht willkürlich Apps aus dem App‑Switcher — iOS verwaltet Speicher effizient. Stattdessen lösche oder reinstalliere Apps, die konstant hohe Batteriebelastung zeigen.
  • In Einstellungen > Batterie findest du eine Liste der Verwendungszeit pro App. Ich nutze diese Daten, um Energieschleudern zu identifizieren (z. B. schlechte Streaming‑Apps).
  • Halte iOS und Apps aktuell. Oft beheben Updates Performance‑ und Batterieprobleme. Ich habe mehrfach erlebt, dass ein iOS‑Bug durch ein Update die Laufzeit deutlich verbesserte.
  • Schritt: Hardware‑ und Zubehör‑Tipps

    Kleine Änderungen an der Hardware‑Nutzung bringen große Effekte:

  • Verwende kabelloses Laden mit Bedacht: Qi‑Laden erzeugt mehr Wärme als Kabel. Wenn du auf schonende Nutzung Wert legst, lade per Kabel.
  • Schützhüllen, die das Gerät stark erwärmen (z. B. dicke Akkucases) können die Temperatur erhöhen. Ich entferne die Hülle bei intensiven Ladevorgängen oder wenn ich spiele/navigiere.
  • Externe Akkupacks: Ein hochwertiges Powerbank (Anker, Aukey) ist praktisch, mindert aber nicht deine Batteriezyklen nativ — es ist eher eine Sofortlösung.
  • Einstellung Mein Tipp Effekt
    Helligkeit Auto + manuell max. 60 % innen Bedeutende Akkuersparnis
    Hintergrundaktualisierung Aus für unwichtige Apps Weniger Energieverbrauch im Standby
    Ortungsdienste „Beim Verwenden“ statt „Immer“ Deutliche Einsparung
    Optimiertes Laden Aktivieren Verbessert Langzeitgesundheit

    Extra‑Tipp: Dein Nutzungsprofil anpassen — nicht umgekehrt

    Ich empfehle: Passe das iPhone an deinen Alltag an, nicht deinen Alltag an das iPhone. Einige Komfortfunktionen kannst du bewusst Zeitpunkt‑abhängig nutzen (z. B. automatische Foto‑Uploads nur beim Laden oder bei WLAN). So erreichst du oft deutlich längere Laufzeiten, ohne dass du auf die Leistung verzichten musst, die du täglich brauchst.

    Wenn du willst, kann ich dir auch eine kurze Checkliste zum Ausdrucken zusammenstellen oder beschreiben, welche Einstellungen ich für unterschiedliche Nutzertypen (Pendler, Reisende, Power‑User) empfehle. Sag mir einfach, welchen Nutzertyp du bist — dann passe ich die Empfehlungen an.

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